„Ich möchte Museen zu Orten machen, an denen sich möglichst viele Menschen wiederfinden.“
Mich beschäftigt, wen oder was das Museum zeigt, wen es erreicht und wer bisher außen vor bleibt. Deshalb arbeite ich am liebsten dort, wo Kuration, Vermittlung und Wissenschaftskommunikation sich überschneiden: in einer Ausstellung, die 120 Berliner:innen gemeinsam kuratieren, in Formaten, in denen Forschende und Publikum ins Gespräch kommen, oder auf einem Waldpfad, der Kunst und Natur unkonventionell zusammenbringt. In meiner Masterarbeit habe ich anhand der Methode Revisiting Collections gefragt, wie sich die Arbeit im Museum nachhaltig verändern lässt. Weil ich selbst getanzt und fotografiert habe, ist mir auch die Seite der Künstler:innen vertraut.
Als Erstakademikerin in meiner Familie kenne ich das Museum als Arbeitsort und das Gefühl, dort nicht selbstverständlich dazuzugehören.

